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Zwar stellen die meisten Hersteller ihre neuen Produkte auf der Outdoor im Juli vor, aber einige News gabs auch auf der ispo zu sehen. Hier also einige Produkte, die mir ins Auge gefallen sind.
Black Diamond
Leider habe ich keine genauen Informationen und kann nur mutmassen, über die genaue Funktion der Neuigkeiten von dem Hersteller aus Salt Lake City. Falls ich noch an genauere Infos vor der Markteinführung bekomme, werde ich sie natürlich nachreichen.
Black Diamond scheint seine Palette an Klettergurten überarbeitet zu haben. Auf jeden Fall habe ich Gurte entdeckt die auf ihrer Homepage nicht, oder in anderem Design auftauchen.






Da Ich diese Fangleinen für Eisgeräte auch nicht auf Ihrer Homepage gefunden habe, gehe ich davon aus, dass sie neu sind oder ich ein bisschen blind. Die Leinen sind flexibel, ähnlich wie Klettersetigsets. Ob sie das Körpergewicht bzw. einen Sturz halten oder nur die Geräte vor dem Fallen schützen, kann ich leider nicht sagen.
  Absolutes Highlight von BD, wenn nicht sogar der gesamten Messe, zumindest im Eiskletter-Bereich, war dieses Ding, zum bauen von Abalakovs. Dieses Tool beinhaltet zum einen ein Messer zum kürzen von Reepschnüren und einen Hook um die Eissanduhr zu fädeln, als auch eine Schablone, um die Eisschrauben im richtigen Winkel zu setzten. Sicher werden einige sagen, dass man mit genug Übung gern auf so etwas verzichten kann, ich kann das nicht, ich brauch das Ding, sobald es erhältlich ist. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man das Scharnier verstellen, um das Tool an verschieden lange Eisschrauben anzupassen.

 

Edelrid / Vaude
Edelrid hat ebenfalls neue Klettergurte im Programm. Loopo und Loopo light. Neben schönen Features, wie abnehmbaren und verschiebbaren Materialschlaufen, wartet der Loopo Light mit einem Rekordverdächtigem Gewicht von nur 110g auf. Im Gegensatz zu anderen Klettergurten verzichten diese auf eine Schnalle, stattdessen besitzen diese zwei Schlaufen, die sowohl zum einbinden genutzt werden als auch eine tragende Schnalle ersetzten. Mit ein Grund für das unglaublich leichte Gewicht, ist ein Konstruktionsmerkmal. Der Gurt besteht nicht aus einzelnen, miteinander vernähten Bändern, Last übernimmt ein umlaufendes Band.


Zwar nicht speziell für das Eisklettern entwickelt, aber schön innovativ ist diese Hochtouren-Hose von Vaude und Edelrid. Sie nimmt einen Edelrid in sich auf. Man muss in der früh, oder besser mitten in der Nacht, wenn auf Hochtour startet nur in die Hose steigen und hat den Gurt schon an. Die Materialschlaufen lassen sich außen an der Hose befestigen. 


Climbing Technology
Die mir bis jetzt völlig unbekannte Firma Climbing Technology aus Italien, wartete mit einem kompletten Sortiment an Eisäxten auf. Neben normalen Eispickel haben sie auch eine Klappbaren Eispickel im Programm.


Wirklich spannend sahen die Eisgeräte, die zum Teil aus Karbon gefertigt waren, aus. Diese Prototypen waren erst unmittelbar vor der Messe fertiggestellt worden. Dies Karbon Axt, die laut Climbing Technology nicht einmal 400g wiegt, lag super in der Hand. Ich hoffe die irgendwann testen zu könne, leider besitzt Climbing Technology noch keinen Vertrieb in Deutschland.


Haftgohar
Gleich neben Climbing Technology stand der nächste unbekannte Hersteller. Die Eisäxte von Haftgohar aus dem Iran, waren zwar ein bisschen schwerer (750g) aber nicht weniger interessant. Zwar besitzen die Geräte lediglich den B-Standard, laut Hersteller halten sie aber in Zugrichtung weitaus mehr als der T-Standard aus. Die Geräte von Haftgohar scheinen schon Karakorum-erprobt zu sein, leider sind aber auch sie noch nicht in Deutschland erhältlich. Zwar bieten die Äxte keinen exklusiven Features und auch ist ihr Gewicht nicht rekordverdächtig, aber im Gegensatz zu den Pemium-Herstellern (und inzwischen bietet nahezu jeder Hersteller nur noch Premium-Produkte, zu Premium-Preisen an) könnten die Produkte von Haftgohar noch erschwinglich sein. 


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